Signal Messenger sichern

Zum Projekt Psychosoziale Beratung, Messenger-Fachzirkel:

Tipp für Android-User: Das regelmässige Sichern der Unterhaltungen ist beim Signal Messenger einfach möglich. Die Backups werden verschlüsselt gespeichert. Backup-Funktion aktivieren:

  1. Menu wählen, dann „Einstellungen“
  2. „Unterhaltungen und Medieninhalte“ wählen
  3. „Unterhaltungen sichern“
  4. 30-stellige Passphrase von links nach rechts, von oben nach unten, notieren und sicher (separat) aufbewahren. Für die Wiederherstellung unverzichtbar.
  5. Bestätigen, dass Passphrase notiert ist.
  6. „Sicherungen aktivieren“ wählen

Für die Verschlüsselung der Passphrase auf dem Smartphone kann übrigens  Cryptomator genutzt werden.

Weitere Infos zum Signal Messenger

Signal Messenger als Alternative

Seit der Übernahme durch Facebook ist Whatsapp in der Kritik. Inwiefern und inwieweit werden Metadaten zwischen Whatsapp und Facebook ausgetauscht? Das ist die Frage, die sich (datenschutzrechtlich) stellt. Hinzu gesellt sich die Skepsis gegenüber den angedachten Geschäftsmodellen von Whatsapp, die offenbar Werbung vorsehen.

Auf der Suche nach einer Alternative bietet sich der Signal Messenger an. Seine Entwicklung wird von einer Stiftung getragen, der pikanterweise ein Gründer von Whatsapp angehört (mittlerweile nicht mehr im Dienste von Whatsapp).

Bei der Entwicklung von Signal spielte der Sicherheitsforscher Moxie Marlinspike die entscheidende Rolle. Signal gilt heute als „sicherer“ Messenger und der Code ist offen einsehbar (Open Source). 2016 analysierte „ein Team der University of Oxford, der Queensland University of Technology und der McMaster University das Signal-Protokoll formal … Das Ergebnis war, dass das Signal-Protokoll sicher ist und die Anforderungen, wie Forward Secrecy, erfüllt“. (Wikipedia, 11.3.2018)

Inzwischen gibt es den Signal Messenger für die unterschiedlichsten Plattformen, auch eine Desktop-Version ist erhältlich. Er ist kostenlos, werbefrei und leicht zu bedienen. Seine Installationsbasis dürfte inzwischen  gegen 10 Millionen umfassen (Schätzung).

Bei unseren Projekten arbeiten wir konsequent mit dem Signal Messenger und nutzen dabei besonders oft die Gruppen-Funktion. Diese ist allerdings zurzeit auf das Wesentliche beschränkt und durchaus ausbaufähig. Gemäss Open Whisper Systems soll die interne Roadmap den Ausbau der Gruppenfunktion vorsehen.

Download und weitere Infos: www.signal.org

WordPress-Datenbank pflegen

Jede Änderung in einem WordPress-Beitrag bewirkt, dass der vorgängige Text als „Revision“ gespeichert wird. Änderungen können dadurch rückgängig gemacht werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand. Die Nachteile allerdings auch: Die Datenbank schwillt rasch an.

Wer die WordPress-Datenbank optimieren will (oder muss, weil sie Probleme macht), kann auf Plugins zurück greifen. Selber nutze ich (neu) WP-Sweep. Meine persönlichen Erfahrungen damit sind ermutigend.

(Bei diesem Beitrag sind inzwischen 12 „Revisionen“ gespeichert.)

Gutenberg-Editor ausprobieren

In grossen Schritten schreitet die Entwicklung der neuen WordPress-Version 5 voran. Matt Mullenweg selbst in der Rolle des Projektleiter engagiert. Ein Kernpunkt der Neukonzeption ist der neue Editor, der auf den Namen Gutenberg hört. Von ihm ist zurzeit viel die Rede. Die Gestaltung eines Beitrags wird neu in Content Blocks (einzelne „Blöcke“) gegliedert, die eine Art „Formateinheiten“ bilden.

Der langen Rede kurzer Schluss: Wer den neuen Editor in seinem eigenen Blog ausprobieren will, kann ihn als Plugin installieren und damit die Testphase ausdehnen beziehungsweise die Wartezeit auf WordPress 5 verkürzen: Gutenberg-Plugin.

Meine Erfahrung damit: Funktioniert bei mir problemlos.

Warten auf WordPress 5

Das neue WordPress 5 ist im Anflug. Aktuell sind wir bei 4.9.1. angelangt. Vor allem der neue Editor Gutenberg ist von Interesse und weckt Erwartungen. Angehoben werden auch die Sicherheitsstandards.

Wer bereits heute einen Eindruck vom neuen WordPress bekommen will: frontenberg.tomjn.com. Frontenberg ist ein Angebot von Tom J. Nowell. Abgesehen davon: Den Auftritt von Tom finde ich, vorsichtig ausgedrückt, sehr gelungen.

Siehe auch den Artikel über den Gutenberg-Editor bei WordPress.

Krypto-Messenger Signal

Der Signal Messenger bietet sich als Messenger an, der über einen besonders hohen und ausgewiesenen (vgl. Netzpolitik-Artikel) Sicherheitsstandard verfügt. Mittlerweile gilt als „aufgeklärt“, wer ihn nutzt. Die Android-Version dürfte eine Installationsbasis von rund 8 Millionen haben.

Zwei Aspekte des Sicherheitskonzeptes sind speziell zu erwähnen: Erstens sind die Kontaktdaten vor den Server-Betreibern geschützt (vgl. Heise-Artikel). Zweitens wird das Übertragungsgeschäft metadatenarm abgewickelt. Dies bedeutet, dass selbst wenn jemand an die Übertragungsdaten heran käme, kaum aussagekräftige Informationen zu gewinnen wären. Die Finanzierungsquellen des Signal-Projektes sind offen gelegt, Signal ist zu einem Grossteil spendenfinanziert. Werbung ist tabu und dies wird (vermutlich im Gegensatz zu Whatsapp oder Facebook Messenger) so bleiben.

Und die Nachteile? Im Gegensatz zu den Marktleadern ist die Funktionalität, insbesondere bei der Gruppenfunktion, eher karg gehalten. Zudem muss jedem User klar sein, dass ein Messenger unter Sicherheitsaspekten letztlich ein Kompromiss sein muss.

In unseren Projekten nutzen wir Signal seit knapp zwei Jahren, mit insgesamt guten Ergebnissen, siehe Beitrag zur Fachgruppe Beratung. Vor allem die Updates der letzten Monate haben wesentliche Verbesserungen gebracht.

Der Signal Messenger ist für (fast) alle Plattormen erhältlich, auch als Desktop-Version, und stets kostenlos zu beziehen: https://signal.org.