Es ist den meisten klar, minimale Medienkompetenz vorausgesetzt, dass Google Maps einer der Hauptrisikofaktoren ist, wenn es um den Schutz der Privatheit geht. Und zum Glück gibt es – insbesondere bei Kernfunktionen – Alternativen.
Organic Maps ist eine seit 2021 bewährte Alternative. Hervorgegangen aus Maps.me (ein Fork also), das 2020 an eine Firma verkauft wurde, die Tracking einbaute. Das Know How des ursprünglich beliebten Maps.me ist bei Organic Maps enthalten.
Die App ist Open Source, durch Spenden finanziert: keine Werbung, kein Tracking, keine Registrierung. Die Nutzung ist komplett offline möglich, also auch deshalb kein Zugriff von aussen. Die Karten sind relativ schlank im Download. (Der Nettoplatzbedarf auf einem Handy kann sich im Vergleich sehen lassen.)
Organic Maps basiert auf OpenStreetMap (OSM). Die App navigiert präzis und ist schnell, schlank programmiert, leistungsstark. Sie verbraucht deutlich weniger Akku als Google Maps.
Eine Empfehlung für alle, die fehlende Privacy nicht nur bemängeln, sondern auch aktiv werden wollen.
UPDATE: Mittlerweile gibt es auch einen Fork (eine Verzweigung), CoMaps. Eine gelungene Weiterentwicklung, 2025 gestartet nach Kritik an Organic Maps, Details: comaps.app/de


