An Messengern, welche unsere Privatheit zu schützen versprechen, mangelt es nicht (mehr). Der Signal Messenger ist so etwas wie „das Mass der Kunst“, wenn es um Verschlüsselung (Open Source) geht. Signal wird von einer Stiftung getragen und dürfte von gegen 20 Millionen Usern genutzt werden. Nun aber tritt eine weitere Lösung in den Fokus des fachlichen Interesses.
Nun macht sich neu ein weiteres Tool bemerkbar: Die Fachpresse hat den Messenger Session zur Kenntnis genommen. Dieser verspricht absolute Metadaten-Armut. Tatsächlich gelten die Metadaten beim Marktleader Whatsapp, einem Facebook-Produkt, als Problem, das im Geschäftsmodell des Messengers bzw. des Anbieters Facebook gründet.
Das programmatische Versprechen bei Session lautet: Send encrypted Messages not Metadata. Dank Onion-Routing und End-zu-End-Verschlüsselung sowie dem Open-Source-Standard ist das von der Loki Foundation getragene Werkzeug eine glaubwürdige Alternative zum Marktleader. Die Registrierung erfolgt überdies ohne Telefonnummer. Bei der Anmeldung wird ein einmaliger Code erzeugt, welcher der Adressierung dient. Insgesamt wirkt Session in Funktionalität und Design (nur Dark Mode möglich) noch karg, teilweise unfertig, oder positiv formuliert, minimalistisch.
Der Session Messenger ist für Linux, Mac, Windows, Android sowie iPhone erhältlich.