WordPress-Datenbank pflegen

Jede Änderung in einem WordPress-Beitrag bewirkt, dass der vorgängige Text als „Revision“ gespeichert wird. Änderungen können dadurch rückgängig gemacht werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand. Die Nachteile allerdings auch: Die Datenbank schwillt rasch an.

Wer die WordPress-Datenbank optimieren will (oder muss, weil sie Probleme macht), kann auf Plugins zurück greifen. Selber nutze ich (neu) WP-Sweep. Meine persönlichen Erfahrungen damit sind ermutigend.

(Bei diesem Beitrag sind inzwischen 12 „Revisionen“ gespeichert.)

Gutenberg-Editor ausprobieren

In grossen Schritten schreitet die Entwicklung der neuen WordPress-Version 5 voran. Matt Mullenweg selbst in der Rolle des Projektleiter engagiert. Ein Kernpunkt der Neukonzeption ist der neue Editor, der auf den Namen Gutenberg hört. Von ihm ist zurzeit viel die Rede. Die Gestaltung eines Beitrags wird neu in Content Blocks (einzelne „Blöcke“) gegliedert, die eine Art „Formateinheiten“ bilden.

Der langen Rede kurzer Schluss: Wer den neuen Editor in seinem eigenen Blog ausprobieren will, kann ihn als Plugin installieren und damit die Testphase ausdehnen beziehungsweise die Wartezeit auf WordPress 5 verkürzen: Gutenberg-Plugin.

Meine Erfahrung damit: Funktioniert bei mir problemlos.

Warten auf WordPress 5

Das neue WordPress 5 ist im Anflug. Aktuell sind wir bei 4.9.1. angelangt. Vor allem der neue Editor Gutenberg ist von Interesse und weckt Erwartungen. Angehoben werden auch die Sicherheitsstandards.

Wer bereits heute einen Eindruck vom neuen WordPress bekommen will: frontenberg.tomjn.com. Frontenberg ist ein Angebot von Tom J. Nowell. Abgesehen davon: Den Auftritt von Tom finde ich, vorsichtig ausgedrückt, sehr gelungen.

Siehe auch den Artikel über den Gutenberg-Editor bei WordPress.

Krypto-Messenger Signal

Der Signal Messenger bietet sich als Messenger an, der über einen besonders hohen und ausgewiesenen (vgl. Netzpolitik-Artikel) Sicherheitsstandard verfügt. Mittlerweile gilt als „aufgeklärt“, wer ihn nutzt. Die Android-Version dürfte eine Installationsbasis von rund 8 Millionen haben.

Zwei Aspekte des Sicherheitskonzeptes sind speziell zu erwähnen: Erstens sind die Kontaktdaten vor den Server-Betreibern geschützt (vgl. Heise-Artikel). Zweitens wird das Übertragungsgeschäft metadatenarm abgewickelt. Dies bedeutet, dass selbst wenn jemand an die Übertragungsdaten heran käme, kaum aussagekräftige Informationen zu gewinnen wären. Die Finanzierungsquellen des Signal-Projektes sind offen gelegt, Signal ist zu einem Grossteil spendenfinanziert. Werbung ist tabu und dies wird (vermutlich im Gegensatz zu Whatsapp oder Facebook Messenger) so bleiben.

Und die Nachteile? Im Gegensatz zu den Marktleadern ist die Funktionalität, insbesondere bei der Gruppenfunktion, eher karg gehalten. Zudem muss jedem User klar sein, dass ein Messenger unter Sicherheitsaspekten letztlich ein Kompromiss sein muss.

In unseren Projekten nutzen wir Signal seit knapp zwei Jahren, mit insgesamt guten Ergebnissen, siehe Beitrag zur Fachgruppe Beratung. Vor allem die Updates der letzten Monate haben wesentliche Verbesserungen gebracht.

Der Signal Messenger ist für (fast) alle Plattormen erhältlich, auch als Desktop-Version, und stets kostenlos zu beziehen: https://signal.org.