Ende Mai (30.5. bis 11.10.2009) startet in der Fotostiftung Winterthur die Ausstellung “Gotthard Schuh: Eine Art Verliebtheit”. Der vor 40 Jahren verstorbene Schuh gilt als eine herausragende Persönlichkeit der Schweizer Fotografie und war auch als Maler tätig. Lange Jahre war er als Bildredakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung engagiert (1941 bis 1960). Gemeinsam mit anderen Schweizer Fotografen begründete er das “Kollegium Schweizer Photographen”, zu dem beispielsweise auch Jakob Tuggener gehörte. In seinen letzten Jahren war Gotthard Schuh vor allem als Maler tätig. Sein fotografischer Stil ist von Sachlichkeit und Nüchternheit geprägt. Es ging im darum, einen Kontrapunkt zur Fotografie als literarische Verklärung zu setzen. Die Fotostiftung bezeichnet Schuh als Meister des “poetischen Realismus”.
1 Kommentar
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Schade, dass es immer weniger Qualitätszeitungen gibt. So bleibt auch die gute Fotografie auf der Strecke.
Kommentar von p — 15. März 2009 #