Bratkov in Winterthur: Noch bis am 24.8.2008 sind Werke des ukrainischen Fotografen Sergey Bratkov im Fotomuseum Winterthur zu sehen. Bratkovs Werk kreist um den rasanten Wandel der postsowjetischen Gesellschaft. (Ich zögere, Bratkov als “Dokumentarfotografe” zu klassifizieren, wie dies typischerweise geschieht.)

Den Mittelpunkt der Ausstellung bilden Portraits, die nicht selten aus einer Weitwinkelperspektive Helden des Alltags inszenieren, nachzeichnen, andeuten, zuweilen auch karikieren und ironisieren. Bratkovs (fotografische) Perspektive ist beeindruckend: bereit, mit konventionellen Sichtweisen zu brechen. Bratkov lebt seit dem Jahr 2000 in Moskau. Er war als Maler tätig, bevor er zum dritten Auge, zur Fotokamera, griff.

Thomas Seelig als Herausgeber: Glory Days/Heldenzeiten… (Eine ausgewählte Werkübersicht von Bratkov 1995-2007)

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